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Das Fliegercafé


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Cobra1983 #781 Posted 11 May 2016 - 02:13 PM

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"Was hast du jetzt eigentlich vor?" will Lilly von Cobra wissen "Ist eure Rebellion vorbei?"

"Nein - die gibts noch" antwortet Cobra "Und was ich vorhabe? Erstmal war es wichtig, Laura zu schützen, bis es ihr besser geht. Jetzt wollen wir die Arenakämpfer schützen......und schließlich diese ungute Entwicklung in der Arena beenden!"

"Ohne Rückhalt von der Arenaleitung?" hakt Lilly nach.

"Nikita steht hinter uns......und ein paar Leute der obersten Arenaleitung sind ebenfalls mit dem neuen Kurs nicht einverstanden" antwortet Cobra.

"Das klingt ja nicht schlecht!" meint Lilly.

Da klingelt Cobras Telefon. Es ist Nikita.
"Was?" hakt Cobra nach "Bist du sicher, Nikita! Das ist eigentlich alles andere als zulässig!"

"Worum gings denn?" will Laura wissen.
"Nikita hat mir die Erlaubnis erteilt, zur "Rückeroberung" der Arena meine modernen Panzer von AW einzusetzen" antwortet Cobra.
"Oha" meint Laura "Da begibt sie sich aber auf dünnes Eis!"
"Ich schätze mal, dass sie Rückendeckung von oben hat" erwidert Cobra "Wie gesagt.....ein paar von den Obersten wollen den neuen Kurs auch nicht haben.".

"Na dann viel Glück!" meint Lilly.

"Danke!" erwidert Cobra "Das werden wir brauchen!"

 

Ein paar Tage später......

"Cobra!" meldet einer der Arenakämpfer "Die oberste Arenaleitung dreht jetzt völlig durch!"
"Wieso, was tun sie denn?" will Cobra wissen.
"Etliche von uns Arenakämpfern sind mit ihren Freundinnen an Bord der Harmony of the Seas - eine Kreuzfahrt machen. Weg von der Arena und mal entspannen.....solange es hier so abgeht...." meint der Arenakämpfer.
"Da haben sie verdammt recht! Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt......" meint Cobra "Sollen sie sich nur erholen! Auf der Harmony sind sie wenigstens sicher!"

"Eben nicht!" ruft der Arenakämpfer aufgebracht "Die oberste Arenaleitung will die Harmony versenken!"
"Wie bitte?" hakt Cobra ungläubig nach "Nur weil da ein paar Liebespaare aus der Arena an Bord sind, wollen diese Typen ein Schiff mit 6.000 Passagieren an Bord versenken?!"
"Ja!" bestätigt der Arenakämpfer.
"Nun.....dann müssen wir das verhindern!" meint Cobra und befiehlt, sofort eine Flotte zum Auslaufen klarzumachen.

Er steuert viele seiner Schiffe bei: Die Tirpitz, die North Carolina, die Saipan, die Ranger, die Ryujo, die Mikhail Kutuzow, Kamikaze, Fujin und etliche weitere. Er rechnet damit, dass die oberste Arenaleitung ebenfalls eine große Flotte schicken wird.

"Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass die Harmony zwischen die Fronten gerät!" meint Cobra "Wenn das richtig losgeht und die mitten drin sind.......das gibt eine Katastrophe!"

Als sie auf See sind und sich nach einem recht langen Anmarsch der Harmony nähern, lässt Cobra seine Jäger einen Schirm über der Flotte bilden. Sie sollen zum einen feindliche Schiffe sichten, zum anderen den Luftraum absichern. Ein paar Staffeln lässt er auch über der Harmony kreisen, um sie ebenfalls zu schützen. Die Passagiere halten das natürlich für eine gute Show - sie ahnen nichts vom Ernst der Lage. Nur die Arenaleute an Bord können sich zumindest denken, was los ist, sagen aber nichts, um keine Panik auszulösen. Sie sind aber erleichtert, als sie das Symbol der Rebellen auf den Flugzeugen erkennen.


Edited by Cobra1983, 12 May 2016 - 07:43 PM.

"Once we were numerous, but thats long ago....." (Sabaton: "7734")

tankwarrior42 #782 Posted 15 May 2016 - 10:59 AM

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Auch ein Schwarm von Torpedobombern unter der Führung von Jan waren auf den Flugzeugträgern der Rebellion in ständiger Bereitschaft. Die Maschinen waren maximal ausgelastet, so auch die Piloten. Diesen Stress konnte man schier mit den Händen greifen. Alle Piloten auf den Flugzeugträgern standen auf den Deck ,wie bei einem Le Mans Start, nur das es um mehr ging als nur Medaillen. Die Flugzeugträger waren in einem Dreieck positioniert und auf den vordersten war natürlich Jan da er der Schwarmführer war. Die letzte Reihe aus Flugzeugträgern hatte Sturzkampfbomber dabei. Die Sturzkampfbomber waren unter Laura "Wildcats" Leitung. Darum war neben meiner BTD Destroyer mit zwei Torpedos, noch eine BTD Destroyer im Bombenschacht mit 2 1000Pfündern. Unter ihrer Leitung waren SBD-3 Dauntless, SB2C-4 Helldiver sowie BTDs in StuKa Konfiguration. Auch die eine oder andere Legendäre Flugzeugträger Ju-87 T.

"Warum hast du den die StuKas übernommen Laura?! Das ist doch das Gefährlichste?", fragte Jan

Laura antwortete ganz lässig, "In der Gefahr liegt doch überhaupt der Reiz, oder findest du etwa nicht?"

"Ja, schon aber nicht so gefährlich, hab aber schon einige Erfahrung mit der Flak von Schiffen gemacht, nichts lässt einen mehr kalt den Rücken runterlaufen, als die Erschütterung des Flugzeugs von einem nahen Schrapshnell Explosion und du weißt der nächste Treffer könnte dich erwischen. "

"Ich denke daran überhaupt nicht" meinte Laura,  "Es kommt ,wie es kommt"

"Stimmt, da gebe ich dir Recht, so denke ich immer wenn ich meine A-20g, Fairey Swordfish oder meine He-51 ausfliege, aber nie wie jetzt zum Beispiel."antwortete Jan schüchtern.

"Wenn das Alarmsignal der Flugzeugträger ertönt, dann wissen wir das wir Starten müssen, denn Cobra wird unseren Führungsflugzeugträger informieren und dann werden alle anderen alamiert." bemerkte noch Laura

 


Edited by tankwarrior42, 15 May 2016 - 11:36 AM.


Cobra1983 #783 Posted 16 May 2016 - 02:29 PM

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Als sich die Flotte der Arenasicherheit nähert, gibt Cobra den Befehl, die Flugzeuge zu starten. Die Stukas können den Schlachtschiffen und Flugzeugträgern schwere Schäden zufügen, während die Jäger recht schnell die Luftüberlegenheit erringen. Die Flotte der Rebellen positioniert sich so, dass sie die "Harmony" schützen kann und das Kreuzfahrtschiff nicht zwischen die beiden Flotten gerät.

Nach einem erbitterten Kampf muss die Flotte der Arenasicherheit schließlich den Rückzug antreten.

 

Einige Tage später.....es ist das Pfingstwochenende, erreicht Cobra eine Meldung.
"Der Chef der obersten Arenaleitung ist samt Familie auf seiner Luxusyacht unterwegs!" meldet jemand "Unsere Aufklärer haben die Yacht entdeckt.".

"Na - die schnappen wir uns doch!" meint Cobra.

"Das sind Zivilisten!" wirft Lena ein.
"Ich habe nicht vor, sie zu versenken - ich will das Schiff übernehmen und versuchen zu verhandeln" entgegnet Cobra.

"Das klingt gut" meint Lena "Fragt sich nur.....womit holen wir die ein?"
"Wir haben neue Schiffe der Molotov-Klasse" meint Melissa "Davon könnte ich welche abzweigen.".

"Gut" meint Cobra.

Einige Zeit später bricht eine Flotte aus drei Kreuzern der Molotov-Klasse auf. Sie sind fast 37 Knoten schnell, sehr wendig und mit drei 180mm Drillingsgeschützen ziemlich tödliche Schiffe.

Die Yacht hat keine Chance - und stoppt schließlich.
"Gut" meint Cobra "Ich gehe zusammen mit Lena an Bord und versuche zu verhandeln.".

Gesagt, getan.

Doch zuerst trifft Cobra nur auf die Tochter des Arena-Obersten.

"Hallo - ich bin Cobra" stellt er sich vor.
"Der Rebell....." meint sie und weicht ängstlich zurück.

"Du musst keine Angst haben!" versucht er sie zu beruhigen "Wo ist denn dein Vater?"
"Das verrate ich nicht!" meint sie.

"Hör mal...." meint Cobra.
"Janina" stellt sie sich vor.
"Ok Janina" meint Cobra "Ich bin hier um zu verhandeln. Das ist meine Begleiterin Lena. Wir wollen den aktuellen Zustand in der Arena so schnell wie möglich beenden! Ohne Blutvergießen! Sonst hätten wir gar nicht rebellieren müssen!"
"Verhandeln?" entgegnet Janina "Indem Sie unser Schiff und uns als Geiseln nehmen?"

"Niemand hier ist eine Geisel!" wehrt Cobra ab "Aber.....die Gelegenheit, deinen Vater allein zu sprechen, war nunmal günstig.".

Langsam fasst sie Vertrauen.
"Ok.....ich bringe Sie zu meinem Vater" willigt sie schließlich ein "Aber ich möchte dabei bleiben!"
"Kein Problem" stimmt Cobra zu "Ich hab ja auch jemanden dabei.".

Auf Vermittlung seiner Tochter erklärt sich der Arena-Boss schließlich bereit, zu verhandeln.

"Ihre Aktion war gewagt - das muss ich Ihnen lassen!" beginnt er "Und ich rechne es Ihnen hoch an, dass Sie meiner Tochter nichts getan haben.".

"Das hatte ich nie vor" meint Cobra "Ich bzw wir sind hier um zu verhandeln. Uns liegt nichts an einem Konflikt - wir wollen nur unsere "alte" Arena wiederhaben!"

"Setzen Sie sich!" fordert der Boss Cobra auf. Cobra und Lena setzen sich auf eine komfortable Couch. Sie befinden sich im Wohnbereich der Yacht.

Eine Frau mittleren Alters betritt den Raum.

"Meine Frau" stellt der Arena-Boss sie vor.
"Freut mich" erwidert Cobra und stellt sich und Lena ebenfalls vor.

Die Frau legt ihrem Mann zärtlich eine Hand auf die Schulter.
"Diese Rebellen scheinen ja gar nicht so schlimm zu sein, wie du immer sagst" meint sie "Hör dir wenigstens an, was sie zu sagen haben!"
Cobra muss doch etwas grinsen. Lena ebenfalls.

"Unsere Zuschauerzahlen sinken!" meint der Arena-Boss "Wir müssen mehr bieten!"
"Schon" stimmt Cobra ihm zu "Aber Sie verraten mit Ihrem aktuellen Kurs alles, wofür die Arena steht! Das, was momentan stattfindet, ist kein sportlicher Wettkampf mehr! Das ist nur noch stumpfes Abschlachten mit möglichst vielen Toten und Verletzten! Mit der Area hat DAS nichts mehr zu tun! Und ich bin sicher, die Zuschauer sehen das genauso! Oder sind die Zahlen seitdem gestiegen? Nicht, dass ich wüsste. Die stagnieren.".

"Genau deshalb müssen wir gegensteuern!" entgegnet der Boss.
"Ja - aber doch nicht so!" erwidert Cobra "Machen Sie doch Events, bei denen die Zuschauer mehr mit einbezogen werden. Votings z.b. Oder die Möglichkeit, dass Zuschauer über VoIP live mit den Kämpfern sprechen können. Oder Führungen durch die Arena und ihre Bereiche. Mit Ihrem Kurs ziehen Sie nur ein paar blutrünstige Irre an! Und viele alte, erfahrene Kämpfer, die eine gute Show bieten können, verlassen die Arena. Und noch mehr Leute gehen wegen Ihres Liebesverbots und ähnlicher Regeln!"

"Sowas sorgt für Dramatik!" entgegnet der Boss trocken.

"Dramatik?" hält Cobra dagegen "Das ist keine Dramatik, das ist Wahnsinn! Entschuldigen Sie - aber man muss es wirklich so ausdrücken! Warum machen Sie stattdessen nicht Homestorys mit Kämpfern, die sich damit einverstanden erklären? Dann bekommen Sie auch Ihre Storys.".

"Und wir werden versenkt, wenn ich Ihren Forderungen nicht zustimme....." meint der Boss mit Blick auf eine Molotov, die gerade draußen vorbeizieht.
"Nein" antwortet Cobra. Dann funkt er die Molotovs an: "Alle Schiffe sollen sich zurückziehen! Wir wollen hier niemanden unter Druck setzen!"

"Was sind denn nun genau Ihre Forderungen?" will der Boss wissen "Fassen Sie das doch bitte mal zusammen.".

"Wir möchten die alte Arena zurück" antwortet Cobra "Wir wollen den alten Sportsgeist und den alten Wettkampf zurück. Dazu müssen die Sicherheitsvorkehrungen wieder in Kraft gesetzt werden und die aktuellen restriktiven Regeln durch das Regelwerk ersetzt werden, das vorher in Kraft war. Um den Zuschauern mehr zu bieten, könnte die oberste Arenaleitung ja wirklich Events veranstalten, die den Zuschauer mehr miteinbeziehen. Wie ich es ja gerade eben vorgeschlagen habe. Wer interaktiv mitmachen oder mit seinen Stars aus der Arena sogar in Kontakt treten kann, der identifiziert sich weitaus mehr damit. Und bleibt somit am Ball.".

"Unsere Zahlen zeigen, dass der aktuelle Kurs gar nicht so schlecht ankommt, wie Sie es darstellen" hält der Boss dagegen.
"Nun - warum führen Sie dann nicht eine Art Hardcore Modus ein. Dort sind die Sicherheitsvorkehrungen zwar nicht völlig außer Kraft, aber stark zurückgefahren. Die Teilnahme daran ist freiwillig, man kann sich dort aber lukrative Preise wie einzigartige Fahrzeuge oder ähnliches verdienen." schlägt Cobra vor.

"Das ist doch nicht dein Ernst!" schaltet sich Lena ein.

"Wenn es freiwillig ist - wieso nicht?" entgegnet Cobra "Das wäre ein Kompromiss. Der Hauptmodus ist nach wie vor der klassische Wettkampf, also die "alte" Arena. Und es gibt ja auch im Hardcoremodus noch Sicherheitsvorkehrungen.".

Nach einigem Hin und Her einigt man sich schließlich darauf, dass die "alte" Arena vollkommen wiederhergestellt wird. Es wird Events geben, die den Zuschauer mehr miteinbeziehen. Allerdings behält sich die oberste Arenaleitung die Einführung des Hardcore Modus vor - auch mit der Möglichkeit, dass Kämpfer die gravierend gegen Regeln verstoßen haben, verpflichtet werden können, eine Zeit lang dort teilzunehmen.

 

 


"Once we were numerous, but thats long ago....." (Sabaton: "7734")

tankwarrior42 #784 Posted 16 May 2016 - 04:02 PM

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Und so war er wieder, auf dem stark verregneten Airfield bei Adlersbruch, Jan wieder Frieden in sich einkehren lassen konnte. Seine BTD stand etwas abseits und stand in keinem Hangar. Die BTD sah sehr mitgenommen aus, vorallem der linke Flügel, der sah in etwa so aus ,als hätte man ihn rausgerupft, in Säure getaucht, Lack aufgetragen, bemerkt das man statt Lack versehentlich Blausäure aufgetragen hätte und am Ende das Erbärmliche Gerippe was mal ein Flügel war, mit feinsäuberlichen Aluresten bedeckt. Man sah ihm an ,dass er irgendwie Nervös war. War es wegen den Schäden an seinem Flugzeug? Nein. War es wegen der nicht greifbaren Stille, weil er der Einzige in Adlersbruch war? Nein. Es war wegen Laura "Wildcat". Er war noch vor 24h auf den Flugzeugträger gewesen, als dann plötzlich der Befehl kam zum Angriff. Er konnte sich genau erinnern, wie Laura ihn hin und wieder wegen seiner Angst vor der Flak aufgezogen hat. Er konnte sich genau noch daran erinnern, wie Laura ihm zusalutierte mit einem Lächeln von....

Diese Schlacht war härter gewesen als man dachte. Überall war Chaos: gigantische Geschosse von Schlachtschiffen, die selbst die Luft teilten durch der sie flogen, Jagdflugzeuge die getroffen vom Himmel fielen, es war als ob selber der Himmel fällt, so erbebten der Himmel unter den Explosionen von, explodierenden Bomben, Druckwellen von Torpedos, die den Schiffsrumpf teilten und Schrapshnell von Flakgeschützen allen möglichen Kalibers. Er konnte sich genau noch erinnern das ein Zerstörer der Arenasicherheit durchbrechen wollte, als er plötzlich explodierte da die Hauptbatterie einer Tirpitz ihn zerfetzt hatte und sich heiße Splitter an die Plexiglaskuppel der BTD durchgeglüht hatten. Er konnte sich noch genau erinnern, wie er mit einer kleinen Staffel die Yamato der Arenasicherheit zerstörte. Er konnte sich noch genau daran erinnern wie die USS Iowa von den Sturzkampfbombern versenkt wurde. Er konnte sich genau daran erinnern ,wie er neben Laura"Widcat" flog als die Arenasicherheit kapitulierte und plötzlich war Laura weg gewesen.

Er versuchte sich zu erinnern.

Da war eine große Explosion gewesen...

Unsere beiden Flieger flogen Seite an Seite...an einer Cleveland der Arenasicherheit vorbei...

Sie war links von mir gewesen...

Er schaute nochmal auf seine BTD.

Linker Flügel und sogar die linke Seite des Rumpfes...war eine richtig große Explosion gewesen....

Nach der Explosion ist eine BTD zerstört zu Boden gestürzt...war es die hinter Laura und mir gewesen oder Lauras...

Ich hatte ja die Kontrolle kurz über die BTD verloren, da diese Explosion kurzzeitig mich bewusstlos machte...

Ich sah ja nur irgendein Flugzeug was wie eine BTD aussah gegen den Horizont verschwinden..ob es Lauras war wusste ich nicht...

Und wenn sie die war, in der zerstörten BTD?

Vielleicht hatte sie die Gefahr genau gesehen und ist sofort abgedreht....

...Da war doch was im Funk gewesen....genau...

....Sie hatte mich ja gewarnt das die Arenasicherheit es nicht mit der Waffenruhe nicht so ernst meint manchmal...

...Sie schrie im Funk irgendetwas von Rakete die kommt......

..Ich war so blöd und hab ihr gesagt das es doch Quatsch wäre da doch Waffenruhe ist....

...dann kam die Explosion und kurz danach sah ich nur eine BTD ,die schwer getroffen war gegen den Horizont verschwinden und eine andere seitlich hinter mir zerstört zu Wasser fliegen.....Vielleicht hat sie überlebt.....oder nicht....

So war Jan in traurigen Gedanken versunken....



Cobra1983 #785 Posted 17 May 2016 - 01:23 PM

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Nach einiger Zeit sind alle Kampfhandlungen eingestellt. Es dauerte ein wenig, bis sich das Ende des Konflikts zu allen Einheiten der obersten Arenaleitung herumgesprochen hatte, aber schließlich schwiegen die Waffen.

Als Cobra das mit Laura "Wildcat" erfährt, erkundigt er sich erstmal bei Antonia, ob sie etwas weiss.
"Ja" antwortet Antonia "Laura liegt im Lazarett. Sie hat ganz schön was abbekommen, aber sie schwebt nicht in Lebensgefahr.".

"Kann ich zu ihr?" will Cobra wissen.
"Ja....geh einfach durch" antwortet Antonia.

Cobra betritt Lauras Krankenzimmer. Sie ist wach und lächelt ihn an, als sie ihn sieht.

"Mensch Laura!" meint Cobra "Was machst du denn für Sachen, hm?"
"Eine Rakete hat mich erwischt......" antwortet sie "Konnte noch ausweichen....aber ich bin trotzdem abgestürzt.".

"Wie gehts dir?" erkundigt sich Cobra.
"Schon besser" antwortet Laura. Dann fragt sie: "Und? Waren die Verhandlungen erfolgreich?"

"Ja" erwidert Cobra und berichtet Laura, was das Ergebnis der Verhandlungen ist.
"Na, das klingt doch gut!" meint Laura "Auf freiwilliger Basis kann dieser Hardcoremodus ja durchaus eine Herausforderung sein......aber das, was die vorhatten.....das ging gar nicht!"
"Ich bin ja nicht so froh über diesen Modus" gibt Cobra zu "Aber naja.....solange alles freiwillig ist.....ein Zugeständnis musste ich ja auch machen.".

"Und wer gegen die Regeln verstößt, der weiss ja auch vorher, was er damit riskiert" meint Laura.
"Eben" erwidert Cobra.

Nach seinem Krankenbesuch ordert Cobra sich offiziell eine Molotov. Die, die er gefahren ist, war ja eher inoffiziell.

Langsam aber sicher kehrt wieder Normalität in Adlersbruch ein. Die Überwachnungssysteme etc werden abgebaut und die Piloten, die Adlersbruch verlassen hatten, kehren zurück und beziehen wieder ihre Hangars und Garagen.

 

Inzwischen ist einige Zeit vergangen und wieder der normale Alltag in der Arena eingekehrt. Eine besondere Sicherheitsstaffel sollte von der Obersten Arenaleitung gegründet werden, um die Piloten unter Kontrolle zu halten - sprich, sie zu unterdrücken. Dazu kam es gottseidank nicht mehr, doch die Flugzeuge sind schon komplett produziert. Sie tragen nur den Namen "302" oder "Kostikow 302", benannt nach dem ersten Anführer der geplanten Staffel.

Nikita hat beschlossen, die Flugzeuge für einen begrenzten Zeitraum zum Verkauf anzubieten. Ein begrenzter Zeitraum deswegen, weil schlicht nur eine begrenzte Zahl an 302ern verfügbar ist. Cobra ordert sich direkt eine.

"So so...." meint er, als Melissa die Maschine ausliefert "Das ist sie also - die Maschine, die Angst und Terror verbreiten sollte.....".

"War ein komisches Gefühl damit zu fliegen....." meint Melissa.

"Na dann - mal sehen, was die Kiste draufhat!" meint Cobra und klettert ins Cockpit. Sie fühlt sich recht agil an.....dafür dass sie zwei Strahltriebwerke hat und eher an einen Heavy erinnert als an einen Jäger. Ihre vier 20mm Kanonen stellen schon eine gefährliche Bewaffnung dar.

Nach der Landung zieht er sein Fazit: Keine Über-Maschine, aber in den Händen eines fähigen Piloten durchaus ein tödlicher Gegner. Vor allem, da man sie leicht für einen Heavy halten und unterschätzen kann.

Als er über den Flugplatz geht, packt ihn jemand von hinten und dreht ihn grob zu sich um.

"Irina" begrüßt Cobra Irina "Sieht man dich auch mal wieder?"

"Dasselbe könnte ich dich fragen!" zischt sie wütend "Bist du gar nicht bei deiner LAURA in dieser komischen Bar?"

Cobra seufzt: "Das ist nicht "meine" Laura! Außerdem.......wo hast du denn deinen Lover gelassen? Jaaa.....Lena hat mir alles erzählt! Also mach du mir bloß keine Vorwürfe, Irina!"
"Das...ääähmmm.....ja....das ist ääähmm.....nur ein alter Freund von früher....." meint Irina.
"Von früher?" hakt Cobra nach "Ich dachte, du hast nichts mehr mit der Koalition zu tun.....".

"Was gehts dich an?" faucht sie "Du rennst ja lieber dieser LAURA hinterher!"

"Und wenn schon!" gibt Cobra zurück "Du scheinst dich ja inzwischen getröstet zu haben!"

"Hab ich auch! Er hat eh mehr drauf als du.....in allen Belangen!" faucht Irina.
"Schön für dich!" gibt Cobra zurück. Er geht in seinen Hangar und setzt sich auf seine alte Couch, die inmitten seiner Fahrzeugsammlung steht. Hier hält er sich gerne auf, wenn er allein sein will.....und Irina hat ihn mit ihrem Kommentar doch ziemlich verletzt!

Da kommt Nikita auf ihn zu.
"Hey Nikita" begrüßt Cobra sie "Na - die Arena gut im Griff?"

"Aber klar doch!" erwidert sie.

Dann meint sie: "Du Cobra....wir bräuchten dich für eine spezielle Expedition.....".

"Was denn für eine Expedition?" will Cobra wissen.
"Nun - die Arena engagiert sich ja für die Erhaltung und Erforschung der echten historischen Fahrzeuge etc" meint sie.
"Ja, das weiss ich" erwidert Cobra.

"Wir haben einen Tauchanzug entwickelt, der bis in Tiefen von 5.500 Metern eingesetzt werden kann. Spätere Versionen sollen sogar noch tiefer gehen" meint Nikita.
"Also....eine Art Mini-Uboot......bzw. so ein Eisen-Anzug oder sowas?" vermutet Cobra.
"Eben nicht!" entgegnet Nikita "Genau das wollten wir nicht entwickeln. Sondern einen Anzug, der wie ein ganz normaler Tauchanzug verwendet werden kann.....dann ist der Taucher so beweglich wie ohne Anzug. Es ist ein spezielles Material, das einen kleinen Raum zwischen Taucher und Wasser bildet.....nur ein paar Zentimeter, den Taucher aber vor dem enormen Druck schützt. Unbemannte und bemannte Tests in Drucktanks waren erfolgreich - jetzt wollen wir tauchen gehen!"

"Ok......und wo wollt ihr tauchen?" will Cobra wissen.
"Zur Bismarck!" antwortet Nikita "Und dann vielleicht zur Titanic.".

"Oha!" meint Cobra "Und das mit einem quasi normalen Tauchanzug? Wollt ihr mich umbringen?"

"Keineswegs!" entgegnet Nikita "Es ist alles gründlich getestet worden!"
"Ja.....unter Laborbedingungen......" meint Cobra skeptisch. Doch schließlich stimmt er der Expedition zu.

Er beschließt, in der Bar nichts davon zu erwähnen. Jedenfalls nicht vor der Expedition. Die Leute dort wären verrückt genug, irgendeine Schwachsinnsaktion zu veranstalten oder ihm mit einem U-Boot hinterherzutauchen......was auch immer.....

Als er den Anzug das erste Mal anzieht, ist er erstaunt. Er ähnelt einem ganz normalen Taucheranzug, wie ihn Sporttaucher benutzen. Nur dass man einen Vollhelm auf dem Kopf trägt, der mit dem Anzug verbunden ist. Man öffnet den Rücken des Anzug, um ihn anzulegen und schlüpft dann hinein. Die Atemluft wird durch einen Apparat auf dem Rücken immer wieder aufbereitet.....so kann man mehrere Stunden unter Wasser bleiben. Eine Leitung oder ähnliche Verbindung zu einem U-Boot oder Schiff ist nicht nötig und auch nicht vorhanden. Die ersten Probetauchgänge absolviert er ohne Probleme.

Es dämmert bereits, als sich das Schiff der Arena auf den Weg zur Bismarck macht. Cobra lehnt an der Reling und blickt aufs Meer hinaus. Der Streit mit Laura liegt ihm doch im Magen. Dass sie aber auch immer so verdammt eifersüchtig sein muss! Er hat Laura einen Monitor gegeben, mit dem sie ein Livebild empfangen kann, wenn er den Sender an seinem Anzug einschaltet. Vorher kann sie nicht rausfinden wo er ist. Er weiss, dass das ihre Eifersucht nur schürt.....aber er kennt ja seine Pappenheimer! Ef_Ce, die Eule oder Nobby würden wahrscheinlich sofort ein U-Boot auftreiben (er will lieber gar nicht wissen, wie und wo! ^^) und irgendeine verrückte Aktion starten.......

So gerne er die Leute mag - aber in diesem Fall weiss er seine Chaotentruppe dann doch lieber sicher an Lillys Tresen statt irgendwo auf dem Nordatlantik!

Wehmütig denkt er an die Bar zurück. Worauf hat er sich da nur eingelassen? Andererseits......quasi mit seinen eigenen Füßen auf dem Deck der echten Bismarck oder der Titanic zu stehen.....wie GEIL muss das sein!

Der Kapitän meinte, dass sie im Laufe des morgigen Tages ankommen müssten.....es ist ein schnelles Schiff.

 

Am Vormittag des nächsten Tages steht ein Briefing auf dem Programm.

"Ok" meint Nikita, die natürlich mitgefahren ist "Wir haben die Stelle wo die Bismarck liegt, bald erreicht. Cobra, wir bringen dich mit einem U-Boot runter zum Wrack. Dort steigst du aus und erkundest alles nach eigenem Ermessen. Das U-Boot beleuchtet das Wrack....es setzt auch kleine Fahrzeuge aus, die mit Lampen und Kameras ausgestattet sind. Diese kleinen Fahrzeuge kannst du auch steuern.".

"Alles klar" meint Cobra. Er muss grinsen.
"Was ist?" erkundigt sich Nikita.
"Ach nichts" antwortet Cobra "Alles gut.....ich muss nur daran denken....wenn die Leute aus der Lonely Hearts Bar von dieser Expedition wüssten.....".

"Sie würden dir die Daumen drücken!" meint Nikita.

"Svini, die Eule, Ef_Ce und Nobby?" grinst Cobra "Neeee.....die wären so verrückt, mir hinterherzutauchen!"
"Womit denn?" will Nikita wissen.

"Genau das frage ich mich auch! Was glaubst du, warum ich denen lieber nichts erzählt habe......" meint Cobra.

 

Schließlich ist es soweit! Das U-Boot kommt am Meeresgrund in 4.800 Metern Tiefe am Wrack der Bismarck an. Das Wrack ist durch die Scheinwerfer des U-Boots und die unbemannten Fahrzeuge sehr gut beleuchtet. Cobra überprüft noch einmal seinen Anzug - alles ok! Dann öffnet er die Schleuse des U-Boots und gleitet hinaus. Er fühlt sich sehr sehr unwohl! Denn er weiss - ohne den ANzug würde er innerhalb von Millisekunden zerquetscht wie eine Mücke! Selbst ein Atom U-Boot würde zerdrückt wie eine Coladose!

Aber das spezielle Material hält was es verspricht und schützt ihn vor dem enormen Druck. Auch wenn der Anzug eine eigene kleine flexible Druckkammer darstellt, so kann man sich darin so bewegen, als würde man ohne Anzug tauchen bzw. schwimmen.

Langsam gewinnt Cobra Vertrauen in seine Ausrüstung. Er hat beschlossen, gar nicht allzu sehr daran zu denken, dass 4.800 Meter Wasser über ihm sind, sondern sich auf die Bismarck zu konzentrieren. Das Schiff liegt vor ihm, als würde es den Boden entlangfahren. Es erinnert ihn sehr an seine Tirpitz aus der Arena - klar, ist ja auch dieselbe Schiffsklasse bzw. derselbe Schiffstyp. Nur fehlen im Gegensatz zu seiner Tirpitz die mächtigen 38cm Zwillingsgeschütze. Die Türme wurden nur durch ihr Gewicht in den Barbetts gehalten. Als die Bismarck kenterte und kopfüber stand, rutschten sie einfach heraus und versanken getrennt vom Rest des Schiffes. Ebenso die Kommandobrücke, die beim Sinken abgerissen wurde. Es ist nur noch die Basis des Kommandoturm und die kleinere Kapitänsbrücke erhalten. Sie sieht aus wie eine Tirpitz, der jemand die Geschütze und alle oberen Aufbauten und Antennen abgerissen hat.

Cobra schwimmt zum Bug des Schiffes und stellt sich an die Bugspitze. Das aufgemalte Hakenkreuz, das man immer noch erkennen kann, liegt hinter ihm. Dann positioniert er eins der unbemannten Fahrzeuge so vor sich, dass es ihn direkt filmt und schaltet den Sender für den Monitor ein.

"Hallo ihr Chaoten!" begrüßt er seine Leute in der Bar, in der Hoffnung sie sehen zu "Ihr glaubt nicht, wo ich bin! Vielleicht erkennt ihr es ja.".

 

Etliche Wochen später......

Cobra ist gerade in seinem Hangar, als ihn jemand brutal packt und an die Wand knallt!

"Hey!" ruft Cobra "Was soll das?"
"Das werd ich dir gleich verraten!" faucht eine wohlbekannte Frauenstimme.

"Irina!" ruft Cobra "Lass mich los! Was soll das werden?"
"Was hast du mit dieser Laura am Laufen?" faucht Irina und verstärkt ihren Griff noch.

"So lange du mich nicht loslässt, sage ich dazu gar nichts!" erwidert Cobra.

Sie lässt ihn langsam los und funkelt ihn wütend an.

"Also?" zischt sie "Was läuft da mit der?"

Cobra seufzt.

"Ich wollte es dir eigentlich schon lange sagen" meint er "Aber ich hab dich bis jetzt nicht getroffen.".

"Hatte zu tun!" meint Irina kurzangebunden "Also? Was hast du mir zu sagen?"

"Ich und Laura....also nicht Wildcat....sondern die Laura aus der Bar...." fährt Cobra fort.

"Dass nicht Wildcat gemeint ist, weiss ich selbst!" faucht Irina.

"Also Laura und ich......wir sind zusammen!" fährt Cobra fort "Ich wollte es dir eigentlich schon früher sagen - aber wie gesagt, du warst unterwegs.".

"Ja war ich" erwidert Irina "Hab so n Ding in der Türkei geplant.....mit paar alten Freunden.".

"Ich denke ich will nicht wissen, was das ist oder?" fragt Cobra.
"Ist egal!" faucht Irina "Das muss warten! Erstmal kümmere ich mich um deine süße Laura und diese gottverfluchte Bar!"

Sie setzt ein teuflisches fieses Lächeln auf!
"Irina - gar nichts wirst du tun!" mahnt Cobra sehr deutlich "Laura und ich sind zusammen! Akzeptiere das bitte! Ich weiss......sowas ist nie schön für den Verlassenen! Aber jetzt deine alten Methoden auszugraben.....damit änderst du nichts!"
"Das werden wir ja sehen!" faucht Irina "Diese Laura.....DAS wird sie mir büßen!"

"Gar nichts wird sie!" entgegnet Cobra "Du lässt Laura und auch die Bar in Ruhe! Hast du mich verstanden?!"
Irina lacht nur teuflisch und tritt Cobra mit voller Wucht zwischen die Beine! Dann verschwindet sie aus dem Hangar.

Da der Tritt doch sehr brutal war, schleppt Cobra sich ins Lazarett. Er kann momentan nur schwer gehen....jeder Schritt tut weh.
"Was ist denn passiert?" erkundigt sich Antonia.

"Irina hat mir mit voller Wucht zwischen die Beine getreten...." antwortet Cobra.

"Oha!" meint Antonia "Soll ich mir das mal anschauen oder soll ich Dr. Ritter holen?"
"Nichts gegen dich, Antonia...." erwidert Cobra "Aber.....mir wäre es lieber, wenn ein Mann sich das ansieht....".

"Ok...kein Problem" meint Antonia "Ich hole Dr. Ritter - leg dich auf die Liege hier und warte kurz.".

Kurz darauf betritt Dr. Ritter den Raum und untersucht Cobra.

"Lassen die Schmerzen schon langsam nach?" erkundigt sich der Arzt während er den Bereich vorsichtig abtastet.

"Ja....aber nur sehr langsam" antwortet Cobra.

Dr. Ritter nickt.

"Der Intimbereich ist extrem empfindlich! Deswegen tut sowas auch so weh! Aber ich kann da Entwarnung geben.....es ist nichts verletzt" stellt er schließlich fest und trägt eine Salbe auf.

"Einfach den Bereich ein bisschen ruhig halten und vielleicht heute auf Sex verzichten - dann wird das schnell wieder" meint der Arzt.

"Danke!" erwidert Cobra und verlässt das Lazarett. Er kann wieder gut laufen....die Salbe scheint schmerzlindernd zu wirken. 

 

 


Edited by Cobra1983, 29 July 2016 - 10:58 PM.

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tankwarrior42 #786 Posted 10 September 2016 - 06:45 AM

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Eine B5N2 kommt aus dem Sonnenaufgang geflogen und macht sich bereit in Adlersbruch zwischenzulanden. "Repuesting Landing Permission for flight JPN0562 on Airfield Adlersbruch" "You have the permission to land!" kam es vom Adlersbruch Tower zurück. Der kleine hübsche Torpedobomber der Japaner setzte sehr weich auf den Runway auf. Als er das Flugzeug zu einen der Hangars gebracht, ging er zum Fliegercafe. Es war schon viel Betrieb, eine Besatzung einer Avro Lancaster und einer Vickers Wellington feierten ein kleines Fest. "good Morning! Do you will take part of the 25th flight party?" fragte der Pilot von der Wellington. "Why not!" Und sie feierten gemeinsam die letzte überlebte Mission. Aber stop mal.... Er wurde nachgefeiert..."From which Arena do you come frome?" fragte ich sie, "From the War Thunder Arena!" "Nice!"

Und das Spitfire Ale und Tea cookies flossen in Strömen.

Das Fliegercafe war schon immer ein friedlicher Ort gewesen, wo sich Piloten, Panzerkommandanten und Kapitäne verschiedener Arenen trafen.



Cobra1983 #787 Posted 12 May 2017 - 04:06 PM

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Es ist ein wunderschöner Frühlingstag in Adlersbruch. Die Vögel zwitschern, die Bäume tragen ein saftiges junges Grün und die Sonne scheint von einem blauen, nur mit ein paar weißen Wolken versehenen Himmel. Ein seltsames giftgrünes Auto steuert auf den Flugplatz zu. Es ist sehr schnittig, fast schon keilförmig und hat zwei Motoren, die zu beiden Seiten aus der langgezogenen Motorhaube herausschauen. Das Cockpit liegt sehr weit hinten. Das Heck ziert ein recht großer Heckflügel. Der Wagen jagt auf die Einfahrt des Flugplatzes zu und verlangsamt dann seine Fahrt. Der Fahrer reicht dem Wachpersonal am Eingang seinen Arena-Ausweis.
"Ah Cobra!" begrüßt ihn der Mann "Schön, Sie hier wiederzusehen! Wie lange waren Sie denn jetzt weg?"
"Etwa ein Jahr" antwortet Cobra.
"Dann willkommen zurück!" meint der Wachmann und lässt ihn passieren.
Cobra steuert sein Auto vor seinen Hangar und steigt aus. Er sieht sich um. Alles ist noch so, wie er es einst verlassen hat. Ein wohliges Gefühl läuft ihm über den Rücken. Er ist zuhause.

"Ich glaubs nicht!" ruft eine ihm bekannte Frauenstimme "Cobra! Schön, dass du wieder hier bist! Wir haben zwar telefoniert aber uns ja ewig nicht mehr gesehen!"
"Ja Lena, das stimmt" gibt Cobra ihr recht. Sie umarmen sich.

"Wie wars in Australien?" will Lena wissen.

"Gut" antwortet Cobra "Das Horizon ist echt eine fantastische Show! Ihr müsst mich dort mal besuchen kommen! Mit einem schnellen Jet fliegt man ja nicht allzu lange.".

"Machen wir" erwidert Lena.
"Und in der Arena? Was gibts Neues?" erkundigt sich Cobra.
"Nicht viel" antwortet Lena "Paar neue Schiffe, schwarze Panzer und neue Flugzeuge.....du kennst das ja.".

"Schwarze Panzer?" fragt Cobra verwirrt.
"Ja" antwortet Lena "Die Arenaleitung brauchte Geld.".

"Ok......und deswegen lackieren sie Panzer um?" fragt Cobra.

"Genau - und verkaufen sie für ein Schweinegeld!" erklärt Lena "Aber die Panzer sind nur umlackiert! Es sind haargenau dieselben, die es schon gibt!"

"Was soll denn der Schwachsinn?" fragt Cobra und schüttelt den Kopf.

"Das haben wir uns alle gefragt....." seufzt Lena.

Dann fällt ihm Lenas Flugzeug ins Auge.
"Was ist denn das?" will er wissen "Eine La-7 mit Jettriebwerken?"
"Eine La-9 RD" antwortet Lena "Eine La-9 mit Jettriebwerken. Ist noch für zwei Tage zu haben.".

"Interessant...." meint Cobra und betrachtet das Flugzeug "Ich denke, so eine nehme ich auch.".

Er fährt seinen PC in seinem Hangar hoch und ordert sich eine La-9RD.

Dann begleitet er Lena ins Cafe, wo er Laura "Wildcat" trifft.
"Hey Cobra!" begrüßt sie ihn, umarmt ihn und drückt ihm einen Kuss auf die Wange "Schön, dich mal wiederzusehen! Wie gehts dir?"

"Sehr gut!" antwortet Cobra und erzählt ein bisschen von Australien.

"Das Auto da draußen....." er nickt in Richtung seines Autos, das noch immer vor seinem Hangar steht "....fahren wir auch dort. Im Stunt-Bereich.".

Als seine La-9RD geliefert wird, sind Lena und Laura "Wildcat" gerade in einem Gefecht.
"Na Cobra!" begrüßt Melissa ihn "Lebst du auch noch?!"

"Sicher lebe ich noch!" grinst Cobra.

"Das Visier muss dir jemand in der Werkstatt noch justieren" meint Melissa "Da gibt es Elektronikprobleme.....aber die wissen das und kennen eine Lösung.".

"OK" meint Cobra.

Er rollt die Maschine vor die Werkstatt und fragt wegen des Visiers nach.
Eine junge Frau....vielleicht gerade mal 18 oder 19 Jahre alt.....kommt auf ihn zu und meint: "Ach - schon wieder ne La-9RD. Die kriegen das einfach nicht hin in den Arenafabriken! Spacken!"

Dann stellt sie sich vor: "Ich bin die Tina.....bin Elektronikerin hier in Adlersbruch.".

"Freut mich Tina" erwidert Cobra und stellt sich ebenfalls vor: "Ich bin Cobra.".

"Ah der Koalitionsschreck!" meint sie frech "Hab schon viel von dir gehört.".

Dann wendet sie sich der La-9RD zu und stellt das Visier richtig ein. Danach prüft sie noch die Elektronik der beiden Jettriebwerke unter den Tragflächen.
"Sicher ist sicher!" meint sie "Bei den ersten La-9RD war die Ansteuerung der Schubkontrolle für die Jets fehlerhaft. Kann ungemütlich werden. Sie haben das zwar behoben.....sagen sie. Ich prüfe das trotzdem lieber selbst nochmal durch.".

"Das kann nicht schaden" gibt Cobra ihr recht "Triebwerksprobleme will man da oben nicht haben....".

"Nö!" erwidert Tina.

Sie plaudern noch ein wenig.....dann geht Cobra zurück ins Cafe um mit Lena und Laura "Wildcat" zu quatschen. Es gibt schließlich viel zu erzählen.

 

Am Wochenende steht in Cobras Familie eine Kommunion an. Da sein Wecker am Morgen jedoch versagt, ist er VERDAMMT knapp dran.
"Mist!" flucht er während er sich anzieht "Aber......mit der F-3 könnte ich es schaffen....".

Er springt ins Cockpit, startet und nimmt direkten Kurs auf seine Heimatstadt in Bayern. Mit Überschallgeschwindigkeit donnert der Jet nach Süden.

Als er ankommt, ist es bereits 9:45 Uhr. Um 10:00 Uhr beginnt der Gottesdienst.
"Hilft nichts!" stellt er fest "Ich muss direkt am Kloster runter! Vom Flughafen schaff ich es nicht rechtzeitig hierher.".

Also überfliegt er das Kloster im Tiefflug und sucht sich einen Landeplatz aus. Auf dem Parkplatz direkt vor dem Klostergebäude, in dessen Kapelle der Gottesdienst stattfindet, ist noch genug Platz frei.

Er drosselt die Geschwindigkeit und dreht die Schubdüsen nach unten. Er muss eine senkrechte Landung machen, für alles andere reicht der Platz nicht.

Er bringt die F-3 über dem Parkplatz in den Schwebeflug und drosselt langsam den Schub. Vom Cockpit aus kann er sehen, dass seine Familie ihm bei der Landung zusieht. Schließlich setzt er den Jet sicher auf, fährt die Triebwerke herunter und steigt aus dem Cockpit, nachdem er Helm und Fliegerjacke abgelegt hat. Da es die zweisitzige F-3 ist, kann er die Sachen gut verstauen.

"Hallo!" begrüßen ihn seine Mutter und die Eltern des Kommunionskindes "Schön, dass du es noch geschafft hast. Aber....einfach hier landen.....".

"Jaaa.....ich hab verschlafen.....sonst wäre ich nicht rechtzeitig gekommen" antwortet Cobra.

"Ach so....ok" meint seine Mutter "Dann lasst uns reingehen. Es geht ja gleich los.".

In dem Kloster fällt ihm ein Plakat auf: "Betrügt die Menschen nicht um ihren Gott! Schließt die Arena!"

"Hmpf!" brummt Cobra missbilligend, als er das Plakat sieht.

"Naja" meint seine Mutter, die neben ihm geht und es bemerkt "Es sind halt Nonnen hier....".

"Versteh ich ja" entgegnet Cobra "Aber.....steht in der Bibel nicht auch was von Toleranz.....?"

"Eigentlich ja...." muss seine Mutter ihm recht geben. Dann unterbrechen sie ihre Diskussion, denn sie sind in der Kapelle angekommen und der Gottesdienst beginnt.

Als sie wieder auf dem Parkplatz sind und zum Gasthof wollen, in dem sie essen werden, deutet seine Mutter auf sein Flugzeug und greift die Diskussion von vorhin wieder auf: "Das da haben die Nonnen ja auch toleriert....".

"Auch wieder wahr...." grinst Cobra.

Dann ist es Zeit aufzubrechen.

"Kann ich bei dir mitfliegen?" will das Kommunionskind wissen.

"Von mir aus gerne" antwortet Cobra "Aber lass uns mal deine Eltern fragen....sicherheitshalber.".

Die haben jedoch nichts dagegen einzuwenden, da sie wissen, dass Cobra ein gewissenhafter Pilot ist.

Er hilft dem Mädchen ins Cockpit und schnallt sie an.
"Das ist aber fest!" meint sie.
"Das muss so sein" erklärt Cobra "Wir fliegen jetzt nicht besonders wild....aber trotzdem musst du fest im Sitz sitzen.".

Dann steigt er ins vordere Cockpit und schließt die Kabinenhaube.

"Ok.....jetzt wird es etwas laut und es wird rumpeln und pfeifen" meint er, bevor er die Triebwerke startet "Das sind aber nur die Motoren, das ist ganz normal.".

"Danach werden wir senkrecht abheben, wie ein Hubschrauber, und dann zum Gasthof fliegen" fährt er dort.

"Ok" kommt es von hinten.
Cobra startet das Triebwerk und gibt langsam Schub. Die F-3 hebt ab und gewinnt langsam aber sicher an Höhe.

Da die F-3 natürlich weitaus schneller ist als die Autos der übrigen Gäste, fliegt Cobra noch ein bisschen über die Landschaft. Sogar einen Looping und ein paar Rollen fliegt er, was seinem kleinen Passagier sehr gut gefällt.

Dann steuert er den Gasthof an und landet auf einer Wiese gleich daneben. Er hilft dem Kind aus dem Cockpit und sie gehen hinein und lassen sich das Essen gut schmecken.


Edited by Cobra1983, 14 May 2017 - 02:07 PM.

"Once we were numerous, but thats long ago....." (Sabaton: "7734")

Cobra1983 #788 Posted 08 July 2017 - 03:29 PM

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Es ist ein ruhiges Wochenende in Adlersbruch. Cobra sitzt auf der Brücke seines Neuzugangs, eines Trägers des Typs "Enterprise", hat die Füße auf eine Konsole gelegt und verfolgt den G20 Gipfel in Hamburg. Es ist Freitag....die Teilnehmer reisen noch an.

Als er später noch ins Cafe will und über den Flugplatz geht, kriegt er mit, wie Irina und ein paar Männer in einer Nische geheimnisvoll tuscheln. Sie bemerken ihn gar nicht. Er ahnt nichts Gutes und beschließt zu lauschen.

"Den G20 machen wir Feuer!" hört er. Und: "Hamburg wird brennen!". "Alle werden denken, der Schwarze Block war das!"

"Was machen wir mit den Zivilisten?", "Die Frauen können uns ja etwas Spaß bereiten!". Zynisches Lachen.

Cobra traut seinen Ohren nicht! Als Vizekommandant des Widerstands ist ihm sofort klar, was hier gespielt wird. Die Koalition will Hamburg angreifen! Er geht ins Cafe, wo er zum Glück Laura "Wildcat" und Lena trifft. Er berichtet ihnen, was er gehört hat.
"Ich verlege sofort meine gesamte Trägerflotte nach Hamburg!" entscheidet er "Dann haben wir eine gute Basis für Luftoperationen. Wir können auch ein paar Panzer an Bord der Träger mitnehmen.".

Lena nickt: "Guter Plan. Wir sind natürlich dabei."

"Sollten wir nicht Liner informieren?" fragt Laura "Wildcat".

"Dafür ist keine Zeit!" antwortet Cobra "Wer weiss, wo der wieder steckt.".

"Auch wieder wahr...." grinst Lena.

"Ich schreibe ihm auf Whats App" meint Cobra "Mehr kann ich nicht tun.".

Dann eilt Cobra sofort in seinen Hafen. Kurz darauf laufen die Enterprise, die Kaga, die Saipan, die Ryujo und die Ranger aus. Die leichten Träger Hosho und Langley werden eher als Transporter für Panzer genutzt.

Sie kommen erst spät abends in Hamburg an. Aber zum Glück wohl noch vor der Koalition. Außer randalierenden Demonstranten sichten die Aufklärer nichts.

Cobra lässt ständig Jäger über Hamburg kreisen um jede Veränderung sofort zu bemerken.

Das merken auch die Demonstranten.
"Ihr sch.... Bullen!" ruft einer "Kampfflugzeuge, ja?! Ihr feigen Memmen!"

"Wir haben keine Kampfflugzeuge!" ruft ein Polizist zurück "Das dürfen wir gar nicht!"

"Ach ja?" kontert ein anderer Demonstrant und deutet nach oben "Und was ist das da? Sind das etwa Papierflieger?! Oder Rosinenbomber?"

"Wir wissen auch nicht, wo die herkommen?" antwortet ein Polizist.

"Miese Lügner!" kontern die Demonstranten.

Als Cobra erfährt, dass seine Flugzeuge für eine Eskalation zu sorgen drohen, zieht er sie sofort ab und beschließt, selbst ins Schanzenviertel zu gehen um die Situation aufzuklären. Er bittet die Polizei um Mithilfe.

Die Beamten sind einverstanden und stellen ihm einen Lautsprecherwagen zur Verfügung.

"Achtung! Achtung!" beginnt er seine Durchsage "Hier spricht Cobra, Vizekommandant des Widerstands!"

Er ist offen im Wagen zu sehen.....denn er will sich nicht verstecken sondern Offenheit demonstrieren, damit die Leute ihm vertrauen.

"Wir haben Informationen, dass die Koalition plant, Hamburg und den Gipfel anzugreifen" fährt Cobra fort "Die Polizei ist bereits darüber informiert.".

Einige Polizisten, die direkt vor den Demonstranten stehen, nicken bestätigend.

"Meine Flugzeuge sollen Hamburg vor Angriffen der Koalition schützen! Sie werden NICHT gegen euch eingesetzt! Weder von mir, noch von der Polizei, noch von sonst irgendwem! Bitte beruhigt euch und lasst mich hier meine Arbeit machen!"

"Schützt du Hamburg - oder die G20 Faschisten?!" brüllen ein paar Demonstranten.
"Was ist nur aus dem Widerstand geworden!?" rufen andere "Ihr haltet es mit diesen Verbrechern!" Sie deuten sowohl in Richtung Elbphilharmonie, wo der Gipfel stattfindet, als auch auf die Polizisten.

"Wir halten es nicht mit Verbrechern!" entgegnet Cobra "Und ich sehe hier auch keine - außer denen, die diesen Trümmerhaufen hier zu verantworten haben!" Er deutet auf zerstörte Geschäfte, brennende Barrikaden und herumliegende Trümmer.

"Denn DAS hat mit Demokratie und Rechtsstaat - also den Werten, für die der Widerstand steht - NICHTS zu tun!" fährt er fort.

Etliche Demonstranten schweigen betreten. Cobra und den Widerstand respektieren sie dann doch - alle von ihnen haben den Krieg miterlebt, manche haben selbst beim Widerstand mitgeholfen.

Nach einer Weile geht eine kleine Delegation der Demonstraten zu den Polizisten und spricht sie an. Die Gruppen reden kurz, dann nicken die Beamten.

"Eine Abordnung der Demonstranten möchte mit Ihnen sprechen" meint ein Polizist zu Cobra.
"In Ordnung, ich komme raus" antwortet Cobra und steigt aus dem Lautsprecherwagen.

"Können Sie unsere Sicherheit garantieren?" fragt eine Frau.
"Das ist schwer zu sagen" antwortet Cobra offen "Ich habe mehrere einsatzbereite Flugzeugträger und Bodentruppen im Hafen - aber wir wissen nicht, was die Koalition genau vorhat. Und das ist ein unsicherer Faktor.".

"Flugzeugträger bräuchten wir auch manchmal...." seufzt ein Polizist.

"Das könnte euch Ratten so passen!" faucht ein Demonstrant "Dann braucht ihr eure fetten Hintern nicht mehr riskieren, sondern könnt uns bombardieren!"

"Schluss jetzt!" geht Cobra dazwischen "Es gibt Wichtigeres als diese ewige Feindschaft zwischen Polizei und Demonstranten!"
Er sieht den Polizisten und meint mit Nachdruck: "Das gilt für beide Seiten!"

Der Polizist nickt.

Dann besprechen sie, wie sie vorgehen wollen.

"Leider haben wir etliche extrem radikale Leute, die für die Koalition sind!" meint eine Frau von den Demonstranten "Und die mischen sich unter uns und machen Krawall. Selbst wenn unsere Gruppen nichts mehr machen.".

"Das ist in der Tat ein Problem" meint Cobra. Er wendet sich an die Polizisten: "Kann man diese Gruppen rausziehen bzw. isolieren?"
"Schwierig" antwortet ein Polizist "Dazu müssten wir entweder massive Gewalt anwenden oder mitten in die Gruppe der Demonstranten gehen! Beides würde für eine starke Eskalation sorgen! Daher suchen diese Extremen ja den Schutz der Gruppe.".

Schließlich einigt man sich darauf, dass die Demonstranten der Polizei nicht im Wege stehen werden. Im Gegenzug sichert die Polizei zu, keine unnötige Gewalt anzuwenden und wirklich nur ganz offensichtliche Störer rauszuziehen.

"Ich hoffe ich kann mich darauf verlassen!" mahnt Cobra "Denn wenn das hier losgeht, habe ich keine Zeit und auch keine Lust, hier unten das Kindermädchen zu spielen!"

Als er auf die Enterprise zurückkehrt, hofft er, dass seine Ansage angekommen ist.

"Alarm! Einheiten der Koalition gemeldet!" ertönt es plötzlich im Funk. Hastig werden die Flugzeuge startklar gemacht! Eine Staffel nach der anderen donnert die Flugdecks der Träger hinunter und hebt in den Hamburger Nachhimmel ab.

Cobra koordiniert alles von der Brücke der Enterprise aus.

Er schickt Jäger über die Stadt und der Koalition entgegen, um den Angriff möglichst sofort abzufangen.

Auch die Koalition verfügt über eine Flotte und greift von See aus an. Cobra schickt seine Torpedobomber und Sturzkampfbomber gegen die feindliche Flotte.

Die Flak der Träger eröffnet das Feuer auf die anfliegenden Flugzeuge der Koalition. Der Hafen wird von unzähligen Leuchtspurgeschossen erleuchtet und ein ohrenbetäubender Lärm erfüllt die Luft. Das Donnern von Motoren, das Wummern großer Flakgeschütze und das Rattern der kleineren MGs, die auch zur Flugabwehr eingesetzt werden.

Dazu das entfernte Rattern der Bordgeschütze der Flugzeuge.

Cobra erkennt, dass die Koalition auf Arenamaterial zurückgreift, das ihr von Sympathisanten zur Verfügung gestellt wurde. Anscheinend hielt sie es nicht für nötig, eigene Truppen zu schicken. Oder es waren keine verfügbar.

Als ein Geschwader Sturzkampfbomber durchbricht, versucht die Polizei sofort, das Gebiet zu räumen. Doch es ist zu spät - trotz Verfolgung durch Cobras Jäger gelingt es einem Bomber, seine Fracht abzuwerfen. Und die trifft!

Die HE Bombe explodiert mitten im Schanzenviertel! Etliche Menschen - Polizisten wie Demonstranten - werden schwer verletzt! Leider gibt es auch Tote. Doch das schnelle Eingreifen der Polizei und der Jäger verhindert ein Massaker.

Doch kurz darauf gerät die Koalition in die Defensive. Cobras Jäger holen innerhalb kurzer Zeit den Großteil der feindlichen Maschinen vom Himmel über Hamburg.

Und seine Angriffsgeschwader setzen die Flotte der Koalition massiv unter Druck. Vor allem das neuartige Abwurfmuster der Torpedobomber von der Kaga sorgt für Überraschung beim Feind - und für entsprechende Verluste. Zwei Flugzeugträger werden schwer beschädigt und bekommen so schwere Schlagseite, dass sie keine Flugzeuge mehr aufnehmen können. Sie können sich aber zurückziehen. Zwei weitere Träger, zwei Schlachtschiffe und drei Kreuzer werden versenkt. Die kleinen Geleitträger der Koalition werden durch die panzerbrechenden Bomben der Sturzkampfbomber von der Enterprise schwer beschädigt. Einer von ihnen sinkt später beim Rückzug. Zwei brennende Torpedobomber der Koalition stürzen sich in die Elbphilharmonie. Das Gebäude gerät in Brand und muss evakuiert werden, bis die Feuerwehr den Brand gelöscht hat. Zum Glück gab es nur leichte Verletzungen unter den Gipfelteilnehmern, da die beiden Bomber nicht in deren Nähe eingeschlagen sind.

Doch nach ein paar Stunden ist der Kampf vorüber. Die Koalition muss sich unter hohen Verlusten zurückziehen.

Zwar gelang es ihnen leider, eine Bombe ins Schanzenviertel zu werfen und die Elbphilharmonie zu beschädigen, aber das von ihr geplante Massaker wurde dennoch verhindert.

 

 


"Once we were numerous, but thats long ago....." (Sabaton: "7734")




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